Wir haben der Siemens AG geholfen, eines der weltweit größten KI-Projekte erfolgreich durchzuführen und konzernweit GitHub Copilot für 30.000 Softwareentwickler einzuführen.
Der Erfolg
Durch gezieltes Enablement, gesteuerte Kommunikation und strategisches Community-Building haben wir die Produktivität von 30.000 Siemens-Softwareentwicklern mit GitHub Copilot gefördert.
BranchE
Software
Kern-ServiceS
Schlüsseltechnologien & -plattformen
Microsoft GitHub Copilot
DIE VISION
Wie schafft es ein globaler Konzern mit komplexen technologischen Rahmenbedingungen, KI für 30.000 Entwickler innerhalb von 14 Monaten auszurollen? Durch ein umfassendes KI-Weiterbildungsframework für Mitarbeiter.
Die Siemens AG weist eine lange Tradition an innovativen Entwicklungen auf. Auch die KI-Vision von Siemens ist ambitioniert und zukunftsweisend. Das Siemens-Management hat früh erkannt, dass KI ein echter Gamechanger für die Softwareentwicklung ist. Über acht Wochen hinweg hat das Unternehmen in einer wissenschaftlichen Machbarkeitsstudie in sechs unterschiedlichen Entwicklungsteams untersucht, wie Softwareentwickler mit KI produktiver arbeiten können. Die Studie hat gezeigt: Die Entwickler sind mit Hilfe des Tools produktiver und insgesamt zufriedener, da sie sich auf hochwertigere Arbeit konzentrieren können.
Also stand Siemens vor der Aufgabe, ein umfassendes KI-Enablement-Programm zu entwickeln, das technische, organisatorische und menschliche Aspekte abdeckt. Das Ziel: Entwickler im gesamten Unternehmen zu befähigen, KI den Studienergebnissen entsprechend langfristig zu verwenden – und mit GitHub Copilot als Assistenzsystem effizienter zu coden.
Siemens war die Komplexität des Unterfangens von Anfang an klar. Das erfolgreiche Ausrollen von GitHub Copilot für 30.000 Softwareentwickler in verschiedenen Siemens-Verticals in 50 Ländern hat Umsetzungsexpertise erfordert, die über die Bereitstellung von Technologie hinausgeht.
DIE LÖSUNG
Unser Slalom-Team hat gemeinsam mit Siemens ein Rahmenwerk für KI-Einführung entwickelt, mit dem es dem Unternehmen gelungen ist, eine vernetzte KI-Community unter den verschiedenen Software-Entwicklungsabteilungen zu etablieren.
Gemeinsam haben Siemens und Microsoft Slalom als Partner ausgewählt, um ein umfassendes KI-Enablement-Programm zu entwickeln und umzusetzen. Das Slalom-Team hat einen mehrstufigen Trainingsplan entwickelt, um GitHub Copilot innerhalb von 14 Monaten für 30.000 Entwickler einzuführen. Nach einem initialen Training für alle wurden die Nutzer in verschiedene Zielgruppen eingeteilt: Essential-, Intermediate- und Intensive-KI-Nutzer. Anschließend wurden diverse Lernformate entwickelt und Kommunikationskanäle etabliert, um die technischen Aspekte der KI-Nutzung zu adressieren. Ziel war es, einerseits möglichst viele Menschen zu erreichen und andererseits die Mitarbeiter ihrem Kenntnisstand entsprechend zu befähigen.
Mit drei Hackathons, zwei Learning Days, über 120 gezielten Live-Trainings und On-Demand-Trainingsmaterialien in sieben Sprachen hat das Slalom-Team 30.000 Softwareentwicklern in 50 Ländern das Wissen zur Anwendung von GitHub Copilot in der Softwareentwicklung vermittelt.
Die menschliche Dimension: Training und Community-Building als Erfolgsfaktor
Das Herzstück der KI-Transformation bildet die Champions-Community, die inzwischen über 200 Key-User umfasst. Gemeinsam mit dem Siemens-Team hat das Slalom-Team diese Nutzer identifiziert und sie gezielt ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es, Kollegen zu helfen, GitHub Copilot durch organisierte lokale Trainings besser zu nutzen sowie technische und organisatorische Herausforderungen zu überwinden. Heute sind die Champions KI-Botschafter, die als Multiplikatoren für KI-Nutzung in ihren jeweiligen Geschäftsbereichen maßgeblich zur Akzeptanz und nachhaltigem Erfolg beitragen. „Das Community-Building und die kontinuierliche Kommunikation über verschiedene Kanäle und Zeitzonen haben mit der Zeit zum Erfolg geführt“, resümiert Thomas Rettenmaier, Senior Project Manager, Siemens AG.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Enablements ist das Train-the-Trainer-Programm: Slalom hat sieben Siemens-interne KI-Trainer sowie einen Lead-Trainer ausgebildet, um die langfristige Skalierung und Eigenständigkeit des Programms sicherzustellen. Diese Trainer haben sukzessive die Durchführung von Trainings übernommen, Hackathons unterstützt und tragen maßgeblich dazu bei, das KI-Wissen in der Organisation zu verankern.
Fortlaufendes Enablement durch gezielte Kommunikation
Die Kommunikation wurde im Laufe des Projekts angepasst, um die unterschiedlichen Bedürfnisse und Herausforderungen der verschiedenen Business Units und Regionen zu berücksichtigen. Im ersten Schritt hat das Slalom-Team dafür die relevanten Distributionslisten erstellt, um die Nutzer mit Content anzusprechen, der ihren Bedürfnissen und ihrem Wissensstand entsprach. Über die Trainingsformate hinaus wurden interne Kommunikationskanäle etabliert, wie etwa regelmäßige Newsletter, interaktive Kommunikationstools und ein zentraler Informationshub, um die Nutzer immer wieder zur Interaktion mit vorhandenen Inhalten aufzufordern.
Legacy-Technologien: Technische Herausforderungen der KI-Einführung
Eine weitere Komponente, die die KI-Einführung erschwert hat, waren die vielen unterschiedlichen Programmiersprachen bei Siemens. Hinzu kam Legacy-Code, der die Nutzung von GitHub Copilot zum Teil unmöglich erschienen ließ. Denn die eingeführte GitHub-Copilot-Lösung kann maximal
60.000 Zeilen Code verarbeiten. Dagegen verfügen manche Siemens-Applikationen über Millionen Zeilen Code in teils unterschiedlichen und individuellen Programmiersprachen. Mit gezielten Trainings hat das Slalom-Team den Softwareentwicklern geholfen zu verstehen, wie sie die Siemens-Applikationen gezielt mit GitHub Copilot weiterentwickeln können.
KUNDEN-IMPACT
Das entwickelte KI-Framework hat es ermöglicht, GitHub Copilot für 30.000 Nutzer zu aktivieren.
Vierzehn Monate lang war das Projekt geprägt von einer hohen Dynamik und viel Flexibilität. Die Teams mussten sich kontinuierlich an neue Herausforderungen anpassen - technischer und organisatorischer Natur. Gemeinsam ist es Slalom und Siemens gelungen, ein Framework zu entwickeln, das als Blaupause für zukünftige KI-Projekte dient und die Grundlage für eine nachhaltige KI-Einführung schafft.
„Mit Slalom als Partner haben wir ein KI-Framework entwickelt, das Technologie, Erfolg und Erfolgsmessung, Befähigung und Entwicklung sowie Kommunikation und Community-Building unter einem Dach vereint. Dadurch ist es uns gelungen, bereits heute Produktivitätsgewinne zu erzielen, deren Nutzen die Kosten für die KI-Technologie übersteigt“, resümiert Rettenmaier.
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Bei Slalom verfolgen wir einen menschenzentrierten Ansatz - wir helfen Ihnen, Lösungen zu konzipieren, zu entwickeln und zu skalieren, die Menschen verbinden und echte Geschäftswerte schaffen.
Unser Slalom-Team
Die Expertise unseres Teams in der Einführung von KI-Technologien hat Siemens geholfen, innerhalb kürzester Zeit messbare Erfolge zu erzielen. Lernen Sie das Team kennen.