Mit Erfolg durch den KI-Dschungel: Ihr Kompass zum ROI
Kennen Sie schon das neue Allheilmittel? Es heißt Künstliche Intelligenz (KI).
Zumindest, wenn Werbeversprechen oder einigen Unternehmen Glauben geschenkt wird. Ein Problem wird erkannt und KI soll es lösen. Bei genauerem Blick wird sofort klar: Das vermeintliche Allheilmittel hat viele verschiedene Facetten, Zusammensetzungen und Anbieter. Spätestens im unübersichtlichen KI-Dschungel wirkt der scheinbare Alleskönner eher wie ein Mittel der Überforderung.
Authentisch fortschrittliche Unternehmen binden unternehmensweite KI-Lösungen frühzeitig in ihre KI-Initiativen ein. Oft geschieht dies in Form des intelligenten Helfers Copilot aus der Microsoft-Produktfamilie. Doch das eigentliche Problem ist damit nicht gelöst: Wie finden Unternehmen aus der Phase von Pilotprojekten und Experimenten heraus?
Stabile Rahmenbedingungen: Die Experimentierphase überwinden
Der Reiz von M365 Copilot und ähnlichen KI-Lösungen liegt in ihrem Versprechen, ein technologisches Schweizer Taschenmesser zu sein: Sie adressieren eine Vielzahl an Geschäftsanforderungen und helfen Unternehmen, Altlasten zu überwinden. Als persönlicher Assistent hat M365 Copilot daher seine Daseinsberechtigung in den Technologielandschaften vieler Unternehmen gefunden.
Um die Mehrwerte von KI zu realisieren, muss die Technologie als Reise und Weiterentwicklung verstanden werden. Unabhängige Use Cases sind ein guter Anfang. Der konsequente nächste Schritt muss aber lauten, diese mit weitsichtigen Roadmaps strategisch in das Unternehmen einzubetten. Für eine gewinnbringende und langfristige KI-Strategie bedarf es stabiler Rahmenbedingungen.
Community-Building und Verständnis als Grundlagen: KI-Enablement neu denken
Das Enablement von Mitarbeitern und Entscheidern ist der ideale Startpunkt für den idealen KI-Rahmen. Viele denken dabei zuerst an Prompt-Engineering – also die Fähigkeit, eine KI möglichst effektiv durch Eingaben (Prompts) zu bedienen. Diese Form von Enablement kratzt jedoch nur an der Oberfläche. KI-Nutzer und -Interessierte müssen die Arbeits-, Funktions- und Denkweise, die Grenzen und den nichtdeterministischen Charakter von KI verstehen. Mit dem KI-Verständnis als Grundlage gelingt es, unternehmensweit realistische Erwartungen an KI zu wecken und Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, kontinuierlich geeignete Use Cases zu identifizieren.
Durch gezieltes Community-Building können Unternehmen KI-Gemeinschaften etablieren, die durch interne Experten geführt und moderiert werden. Diese Communities helfen dabei, das Wissen rund um KI und KI-Anwendung zu festigen und zu vertiefen sowie KI durch das Teilen von Wissen wertstiftend im Arbeitsalltag aller Mitglieder zu integrieren und echte Mehrwerte zu generieren.
Kein Erfolg ohne C-Level-Commitment
Viele Unternehmen kommunizieren derzeit eine große Nähe zu KI. Doch offenbart der Röntgenblick hinter die Fassade häufig eine Kluft zwischen Anspruch und Realität: Denn ohne klare Roadmap bleibt der praktische Nutzen der Technologien begrenzt.
Neue Technologien verlangen neue Prozesse
Das führt zur dritten Säule des Rahmenwerks: Klare Prozesse, KPIs und Verantwortlichkeiten. Wer KI unternehmensweit anwenden möchte, muss sie in die Unternehmensprozesse integrieren. Die Integration kann nur gelingen, wenn Prozesse klar beschrieben und ihre Schwachstellen und Engpässe offensichtlich sind. Diese Erkenntnisse müssen zunächst in Experimentierräumen gewonnen, ausgebaut und anschließend in der gesamten Organisation verankert werden. Dabei gilt: Nur Anwendungsfälle, die für den Realbetrieb gedacht sind, zeigen die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Technologie auf.
Kosten-Nutzen-Rechnung: Der Business Case
Damit sind wir bei der vierten Säule, die es braucht, um KI unternehmensweit und erfolgreich einzusetzen: ein klarer Business Case. Komplexe Preismodelle für gut entwickelte KI-Services erschweren es, Kosten zu berechnen. KI-Lösungen, die unternehmensweit zur Verfügung gestellt werden, verwischen darüber hinaus die Grenzen der Rückverrechnung von Kosten. In diesem Umfeld ist es umso wichtiger, unabhängig von Kostenstrukturen strategische Entscheidungen zu treffen und die KI-Expertise im Unternehmen auszubauen.
Ökosystem statt Insellösung: Die Microsoft-KI-Welt
In Kombination schaffen Experimentierräume, C-Level-Commitment, befähigte Mitarbeiter sowie klare Use Cases und Prozesse ein vitales und stabiles Betriebsmodell für KI in Unternehmen. Um die Bewertungsprozesse technisch, wirtschaftlich und fachlich ganzheitlich zu gestalten, ist es notwendig, dass Fachbereiche und IT näher zusammenrücken, in Teilen sogar verschmelzen. Dieser Rahmen bietet den idealen Ausgangspunkt für die Einführung von Künstlicher Intelligenz im Unternehmen.
Microsoft bietet mit der Copilot-Produktfamilie ein Portfolio, das ermöglicht, KI End-to-End in das Unternehmen zu integrieren. Die drei dominierenden Microsoft-Produkte greifen den Gedanken klassischer Cloud-Services (SaaS, PaaS, IaaS) auf, senken die Einstiegshürden für Nutzer unabhängig von ihrem Kenntnisstand und bieten ein KI-Ökosystem anstelle von Insellösungen.
M365 Copilot und Copilot Chat machen KI als digitalen Assistenten erlebbar – auf individueller Ebene und auch durch tiefe Integration in die bestehende Microsoft-Workplace-Umgebung. Als Benutzeroberfläche für alle KI-Services von Microsoft steigert Copilot durch seine Zuarbeit in den Microsoft Office-Programmen Effizienz, Ergebnisqualität und Mitarbeiterzufriedenheit.
Während M365 Copilot auf die Arbeit in der Microsoft-Office-Welt beschränkt ist, ermöglicht Copilot Studio die Integration von Drittapplikationen in das KI-Ökosystem, um Agenten zu erstellen und Daten aus Drittsystemen zu verwenden. Von Microsoft angebotene Konnektoren ermöglichen, eine einfache Integration. Die Kombination von KI, Automatisierung und Unternehmensdaten in wichtigen Systemen, bringt Organisationen dem Wunsch nach KI-Agenten, die Aufgaben zum Teil autonom erledigen, näher.
Komplettiert wird das Portfolio durch Microsoft Foundry, das Unternehmen Zugang zu unterschiedlichen Large Language Models (LLMs) gewährt. Dadurch ermöglicht Microsoft Unternehmen, die Standardlösungen zu individualisieren und sich vom Wettbewerb zu unterscheiden. Um diese Infrastruktur Anwendern durch eigens entwickelte Applikationen zugänglich zu machen, braucht es aber breit gefächerte Skills. Das Hosting und die Bereitstellung der LLMs in den Microsoft-Rechenzentren gewährleistet dabei Sicherheit und Kontinuität der technologischen Lösung.
Raus aus dem KI-Dschungel, rein in den ROI
Im Jahr 2025 veröffentliche Studien zum Nutzen und Return on Investment (ROI) von KI verdeutlichen, dass die Technologie im Kontext der gesamten Organisation betrachtet werden muss. Nur die Kombination von organisationaler, prozessualer und technischer Expertise sowie menschlicher Begeisterung bietet ein Rahmenwerk, das Unternehmen dabei hilft, ihr eigenes, erfolgreiches Bild mit KI zu zeichnen.
Die gewinnbringende Nutzung von KI ist längst keine Frage mehr des „Obs“, sondern eine Frage des „Wanns“. Unabhängig von ihrem Einstiegspunkt bietet das ganzheitliche KI-Portfolio von Microsoft Unternehmen eine gute Orientierung, um aus dem KI-Dschungel herauszufinden und zum ROI zu gelangen.